Musikerbiografie Sänger Michael der Metal Band Forceful

Die Musikerbiografie von Sänger Michael „in his own words“ …

Die Anfänge

Im Alter von zehn Jahren entdeckte ich zufällig die KISS-Platte „Unmasked“. Von diesem Moment an wusste ich, dass ich Musik machen wollte. Seitdem schlägt in meiner Brust das Herz eines Musikers.

Sänger wurde ich nur durch Zufall

Nur durch einen Zufall rückte ich ans Mikrofon. Meine erste Band bestand lediglich aus meinem Freund Olli am Bass und mir an der Gitarre. An den Drums half uns gelegentlich ein gemeinsamer Freund aus. Und da wir keinen Sänger hatten, war ich scheinbar die einzige Option.

Antagonist

Mit der Duisburger Progressive Metal Band „Antagonist“ machte ich 1988 meine ersten Schritte in „anspruchsvoller Musik“. Die Stelle des zweiten Leadgitarristen übernahm nach einer Weile der damals 15-jährige, sehr talentierte Ramin Djawadi (Heute ein berühmter Hollywood-Komponist). Aber: Viele interne musikalische Unstimmigkeiten führten dazu, dass ich Antagonist verließ. Zudem hatte mich eine andere Band als Sänger angeworben. (Der Gitarrist der Band war übrigens Andreas.)

Strange Feelings

Meine musikalische Weiterentwicklung fand 1991 in der Band „Strange Feelings“ statt. Der GIT-Absolvent Heiko Arendt und ich komponierten gemeinsam ein 4-Track-Demo. Musikalisch orientierten wir uns dabei an „Dream Theater“ und „Queensryche“. Kommunikationsprobleme und Missverständnisse mit den anderen Bandmitgliedern führten auch hier zur Trennung und Auflösung der Band.

Extasy

1994 traf ich Andreas wieder und wir gründeten gemeinsam mit Roman Jarosch (Drums) und Werner Dworatzek die Band „Extasy“. Während dieser Zeit spielten wir viele Live-Gigs und nahmen ein Demo auf. Die Bewerbungen bei diversen Plattenfirmen waren jedoch erfolglos.

(Weiteres hierzu schreiben Andreas und Werner.)

Die Selbstfindungsphase (1997-2001)

In der Zeit nach Extasy sang ich in Coverbands und probierte mich auch im Bereich „Rockmusical“ aus. In der Krefelder Art Rock Band „Kybalion“ gab ich noch ein kurzes Gastspiel. Wir produzierten ein kleines Demo, das meines Wissens jedoch nie an die Öffentlichkeit gelangte.

Der Gitarrist der Band war übrigens Christian Boche, heute freier Tontechniker und Fachautor unter anderem für das Musikerportal bonedo.

Irgendwann merkte ich, dass ich nicht mehr wusste, wohin die Reise gehen sollte. Ich war hin- und hergerissen zwischen der Entscheidung: klassisches Gesangsstudium oder Musical-Engagement. Schließlich entschied ich mich dafür, nichts davon zu realisieren. Letztlich hatte ich die Lust an der Musik verloren.

Filmmusik & Soundtracks (2006-2009)

Für einige Jahre nahm ich eine Auszeit von meiner aktiven Zeit als Musiker. Eine Zeit lang hörte ich sogar völlig mit dem Singen auf. Doch 2006 packte mich die Faszination „Filmmusik“. Also experimentierte ich im Bereich der Instrumentalmusik. Eine meiner improvisierten Kompositionen wurde schließlich Teil der Filmmusik des Independent-Kurzfilms Schleichweg. (Anm.: Der Regisseur Jockel hat den Film offenbar aus dem Netz genommen. Ansonsten hätte ich darauf verwiesen.) – Update: Es gibt eine neue und überarbeitete Fassung von „Schleichweg“.

 

(Update: Kleiner Nachtrag zu meinen Ausflügen in die „Filmmusik“)

Soundtrack für 5800K

Filmbeschreibung: 5800K ist ein animierter Kurzfilm der beiden Studenten Tobias Laufer und Robin Rush aus dem Jahre 2009. Er basiert auf der Kurzgeschichte „Fahrt zum Licht“ des Autors Herbert W. Franke. Franke sprach zudem das Intro im Film. Die bekannte Synchronsprecherin Martina Treger (unter anderem als die deutsche Stimme von Sharon Stone und Carrie-Ann Moss aus Matrix bekannt), spricht die Protagonistin.

Oughton Tanera (seit 2014)

2014 warb mein Freund Heiko Arendt mich für sein neues Projekt an. Aus ersten Testaufnahmen wurde schnell ein ernstzunehmendes Musikprojekt. Daraus wuchs die Progressive Rock Band „Oughton Tanera“ sowie ein selbst produziertes Album: Leave The Marked Path (2014/CD baby). Im Oktober 2016 erschien das zweite Album „Jasper’s Warning“ (2016).

Forceful und einige abschließende Worte …

Seit Dezember 2016 schreibe ich Texte (manche zusammen mit dem Briten Daniel Brown, andere in Eigenregie) und komponiere die Gesangsmelodien für die Songs. Persönlich finde ich, dass wir hier ein paar ziemliche Kracher geschaffen haben. Und ich kann’s kaum erwarten, das Ergebnis in Händen halten zu können. 🙂

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